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Spanische Literatur

Überblick 1898er Generation

  • Stilvielfalt gegen Ende des 19. Jhds.
  • Wiederbelebung des kulturellen Lebens in Spanien
  • Umdenken durch Verlust der letzten Kolonien

Die Generation von 1898

Das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts war geprägt von einer Fülle verschiedenster literarischer Stile. Die Autoren der sogenannten '98er-Generation hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Leben Spaniens neu zu bewerten und wieder aufleben zu lassen.

Zu dieser Zeit war Spanien gerade dabei, auch die letzten verbleibenden Kolonien zu verlieren. Das Land wachte plötzlich auf und erkannte, dass es nicht mehr das war, was einmal gewesen war. Die Autoren versuchten zu beschreiben, wie die Bevölkerung langsam die Augen für die moderne Welt öffneten, in der die liebgewonnenen Traditionen plötzlich altmodisch geworden waren.

Die wichtigsten Autoren dieser Generation sind der Philopsoph Miguel de Unamuno, der galizische Autor Ramón del Valle Inclán, der Dichter Antonio Machado y Ruíz, der Essayist Azorín, Pseudonym von José Martínez Ruíz, der Baskische Roman-Autor Pío Baroja y Nessi, und der dramatische Dichter und Kritiker Jacinto Benavente.

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