Mexikanische Musiker
Überblick Musik
- Einflüsse verschiedenster Traditionen
- International bekannte Mariachi-Musik
- Folklore bei bei Feiern & Festen
- Erfolgreiche zeitgenössische Musiker
Die momentan bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter der mexikanischen Musik schaffen international beliebte Werke der verschiedensten Musikstile, darunter moderne Genres wie Pop oder Rock, aber auch traditionelle Klänge, wie Mariachi-Musik.
Zu den zahlreichen begabten Musikern, die derzeit das mexikanische und internationale Publikum begeistern, zählen unter Anderem:
Pepe Aguilar
Als Sohn eines bekannten mexikanischen Künstlerehepaares wurde Pepe Aguilar das Talent schon in die Wiege gelegt. Sein Vater war der berühmte Country-Sänger und Schauspieler Antonio Aguliar, seine Mutter die Schauspielerin Flor Silvestre. Im zarten Alter von 3 Jahren stand Pepe Aguilar das erste Mal auf der Bühne und sang im Maddison Square Garden in New York. Von da an konnte seinen musikalischen Ambitionen nichts mehr im Wege stehen.
Trotz des starken Einflusses von traditioneller mexikanischen Musik bezog Aguliar auch andere Musikrichtungen in seine Werke ein, darunter Pop und Rock. Diese Besonderheit ist es, die seine Musik von der traditionellen Folkloremusik anderer Künstler abhebt.
Neben seiner Sängerlaufbahn macht Aguliar außerdem Karriere als renommierter Komponist und Produzent und hat bereits mit Größen wie Lupita D'Alessio, Edith Marquez, Guadalupe Pineda, Julieta Venegas and Ely Guerra zusammengearbeitet.
Pepe wurde wiederholt für den Grammy und andere Musikpreise nominiert, brachte 14 LPs heraus und verkaufte über 8 Millionen Musikalben. Er hatte sehr großen Erfolg in der lateinamerikanischen Musikwelt und als Stimme der neuen mexikanischen Musikgeneration. Für weitere Informationen über Pepe Aguliar besuchen Sie seine Homepage http://www.pepeaguilar.com.mx/index1.html
Paulina Rubio
Die mexikanische Künstlerin mit dem vollen Namen Paulina Rubio Dosamantes wurde am 17. Juni 1971 in Mexiko-Stadt geboren. Während ihrer Kindheit und den Teenager-Jahren lebte sie in Mexiko, Los Angeles und in Spanien. Ihre Mutter, Susana Dosamantes, war eine berühmte Schauspielerin, die viel reisen musste und somit lernte Paulina schon in frühen Jahren verschiedene Länder und Kulturen kennen. Mit 8 Jahren besuchte sie die Gesangs- und Tanzschule "El Centro de Capacitación" der mexikanischen Fernsehanstalt Televisa.
Sie wurde Mitglied der mexikanischen Teenie-Popgruppe Timbiriche, die sich in DIE musikalische Sensation in den 1980er Jahren verwandelte. Ein weiteres Mitglied war die heute ebenfalls überaus erfolgreiche Sängerin Thalía.
Paulina versuchte später auf eigenen Füßen zu stehen und studierte Phonetik, Gesang und Jazz und begann ihre erfolgreiche Solo-Karriere in den frühen 1990er Jahren. Sie übernahm auch Rollen in Fernsehserien und Telenovelas sowie in dem Film „Bésame en la boca“.
Heute ist Paulina Gewinnerin von vielen Auszeichnungen, darunter der Univision Award 2001 für die beste weibliche Pop-Künstlerin und das beste Album. Im gleichen Jahr wurde sie für drei Latin-Grammy-Awards nominiert. Eines ihrer besten Alben mit dem Titel „Paulina“ wurde über 3 Millionen Mal verkauft. Mit ihren sehr erfolgreichen Alben in Spanisch versuchte es Paulina auch auf dem englischen Markt und hatte hier ebenfalls großen Erfolg. Sie arbeitet weiterhin an zahlreichen Projekten und ist definitiv eine der Künstlerinnen, die noch eine lange Zukunft vor sich hat.
Weitere Informationen auf der Homepage http://www.paulinarubio.com/
Maná
Diese äußerst erfolgreiche Band Maná wurde Mitte der 1970er Jahre als Garagenband gegründet, die nur wenige Auftritte in ihrer Anfangszeit hatte. Auf Hochzeiten und Geburtstagsfeiern verdienten sich die Bandmitglieder ein paar Pesos extra. Fernando Olvera, Gustavo Orozco und die Brüder Juan, Ulises und Abraham Calleros nannten sich ursprünglich "Green Hat Spies". Später wurde der Name in "El Sombrero Verde" umgeändert.
1981 veröffentlichten Maná ihre erste Aufnahme, nachdem sie den Produzenten Ricardo Ochoa getroffen hatten. Der Erfolg war nur von kurzer Dauer und es schien, als ob das Projekt ein Flop werden würde. Der Schlagzeuger verließ die Band und wurde von Alejandro González aus Miami ersetzt. Später ging auch Gustavo Orozco. Die Band wurde von ihrer Plattenfirma fallen gelassen und hatte Probleme, einen neuen Vertrag zu bekommen, da es für spanischen Rock keinen Markt zu geben schien. Fest entschlossen, nicht aufzugeben und nicht in Englisch zu singen, machte die Band weiter und änderte 1986 ihren Namen in Maná. Ein Jahr später nahm sie ihr erstes Album auf. 1989 übernahm Warner Music die Band.
In den 1990er Jahren setzte der Erfolg von Maná stufenweise ein, trotz der vielen personellen Veränderungen über viele Jahre hinweg. Die Band ging auf Tourneen und trat bei Konzerten in den USA, Frankreich, Spanien und auf internationalen Festivals auf. Die Band erhielt die Auszeichnung "New Artist of the Year" und den lateinamerikanischen Musikpreis "Premio lo Nuestro". Seitdem haben sie viele erfolgreiche Welttourneen unternommen.
Heute ist Maná zweifellos eine der herausragendsten Musiksensationen in ganz Amerika. Die Band ist bekannt für ihren einzigartigen Mix aus traditionellem lateinamerikanischem Sound, Reggae und typischem Latin Pop und Rock.
Café Tacuba
Diese mexikanische Rockband entstand, wie so viele andere vorher, in einer Garage. Die vier Mitglieder Rubén, Quique, Joselo und Meme gingen zusammen zur Schule und fanden in den späten 1980er Jahren zusammen, um für gemeinsame Aufritte zu üben. In der Öffentlichkeit spielten sie zum ersten Mal 1989 in "Hijo del Cuervo". Nach mehr als 15 Jahren Bandgeschichte begann die Gruppe, Verkaufsrekorde zu erzielen, in ausverkauften Konzerthallen aufzutreten und begehrte Auszeichnungen zu erhalten.
Zu ihrem Erfolg verhalf der Gruppe unter Anderem ihr origineller Stil: Sie benutzten keine herkömmlichen Schlaginstrumente und kombinierten Rockmusik mit mexikanischen Folklore-Elementen. Dies gab ihrer Musik eine besondere Note und öffnete ihnen die Türen zu verschiedenen Bars und Clubs in Mexiko. Die Mitglieder von Café Tacuba arbeiteten hart an der Entwicklung ihrer Karriere und hatten bald einer große Anzahl von Fans, aber noch keinen veröffentlichten Tonträger.
Schließlich erhielten sie doch einen Plattenvertrag von Warner und verkauften über 40.000 Exemplare ihres ersten Albums. Danach folgten weitere Platten und die Band wurden nicht weniger als 6-mal für den Latin Grammy Award nominiert.
Mehr Informationen über diese mexikanische Band finden sie auf der offiziellen Homepage http://www.cafetacuba.com.mx/
Thalía
Die bekannte mexikanische Popsängerin Thalía wurde am 26. August 1971 in Mexiko-Stadt als María Ariadna Thalía Sodi Miranda geboren. Als jüngstes von fünf Kindern begann Thalía bald, sich mit Musik zu befassen. Bereits mit einem Jahr hatte sie einen TV-Auftritt und mit vier Jahren erhielt sie regelmäßig Ballett- und Klavierunterricht. Als Teenager nahm sie an verschiedenen Talentwettbewerben teil.
Ihre Schauspielunterricht verhalf ihr zu verschiedenen Rollen in Filmen und Musicals, bis sie 1986 der erfolgreichen Teenie-Popband Timbiriche beitrat. Gleichzeitig begann sie, in ihrer ersten Telenovela "Pobre Señorita Limantour" mitzuspielen. Sie verließ die Gruppe drei Jahre später und startete ihre Solo-Karriere in Los Angeles, wohin sie 1989 umgezogen war. Sie lernte Bassgitarre zu spielen und nahm 1990 ihr erstes Album mit dem Titel "Thalía" auf, das im gleichen Jahr veröffentlicht wurde.
Ihre Musical-Karriere ging unterdessen weiter. Thalía veröffentlichte die Alben "Mundo de Cristal" und "Love" und hatte verschiedene Fernsehauftritte. Sie verwandelte sich in einen Fernsehstar durch ihre Mitwirkung in verschiedenen Fernsehserien ("Marimar", "María Mercedes" und "María la del Barrio"). Sie veröffentlichte ein weiteres Album ("En Éxtasis") und kreierte eine eigene Dessous-Serie. Zu dieser Zeit steigerte sich ihr Bekanntheitsgrad weiter und ihre Alben erzielten Rekordverkäufe in ganz Lateinamerika und sogar in Spanien.
Diese Überbelastung und Hektik belasteten die junge Sängerin jedoch zunehmend und so musste sie 1996 aufgrund von Herzbeschwerden zur Behandlung in ein Krankenhaus. Nach einigen Monaten Ruhe war sie wieder zurück im Geschäft und veröffentlichte mehrere Schallplatten. 1999 heiratete sie Tony Mottla, den Ex-Ehemann von Mariah Carey und Präsident der Schallplattenfirma Sony Music.
Thalía ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen und Sängerinnen der westlichen Halbkugel und hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen, die sie sogar ins Guiness Buch der Rekorde gebracht haben.
Julieta Venegas
Als neuer Star der spanischsprachigen Musik stellt Julieta Venegas einen sehr bedeutenden Teil der heutigen lateinamerikanischen Musikszene dar. Sie wurde in Tijuana, Baja California, geboren und kam schon als kleines Mädchen mit Musik in Kontakt, als sie mit 8 Jahren ihren Klavierunterricht begann.
Die erste Gruppe, in der sie als Teenager mitspielte, hieß "Chantaje", aus der später "Tijuana No" entstand. "Tijuana No" ist eine bedeutende Rockband der 1990er Jahre, die Reggae und Ska miteinander verband.
Julieta entschied sich für eine Solokarriere und wollte an David Bowie, Suzanne Vega, Prince und Charly Garcia angelehnte Songs schreiben. Sie komponiert ihre eigenen Songs und außer Akkordeon spielte sie Piano, Gitarre und Vibraphon.
Mitte der 1990er Jahre suchte sie in der mexikanischen Hauptstadt nach Aufträgen. Sie komponierte 1995 die Musik für das Theaterstück "Sirenas de Corazón" und im gleichen Jahr gründete sie eine Band mit dem Namen "Lula". Später gründete sie die Band "La Milagrosa", in der sie zusammen mit Fratta und Rafael González spielte. 1997 veröffentliche sie ihr erstes Album. Julieta Venegas' "Como Sé" brachte ihr den MTV Latino Award für die beste weibliche Darbietung ein.




