Kultur in den USA
Um die englische Sprache zu verstehen, ist es wichtig, sich mit der Kultur eines englischsprechenden Landes und seinen Bewohnern auseinander zu setzen. Die Traditionen, aber auch die Geschichte, Literatur und Musik der USA geben einen tiefen Einblick in die Mentalität und Kultur der Amerikaner.
Musik
Die amerikanische Musik bietet eine Vielzahl an Stilrichtungen und trug viel zur Musikwelt bei. Von Jazz über den Blues bis zum Country haben afroamerikanische und europäische Generationen ihre Spuren hinterlassen. Sehr bekannt ist auch der Rock 'n' Roll und mit ihm den weltberühmten Musiker Elvis Presley, der über eine Milliarde Tonträger verkaufte.
Geschichte
,Die ersten Bewohner kamen über die heutige Beringsstraße nach Nordamerika. Ihre Nachfahren sind unter anderem die Pueblo-Indianer in New Mexico, die Apachen in Texas oder die Navajo in Arizona, Colorado und Utah. Der Entdecker Leif Eriksson stieß etwa 500 Jahre zuvor auf Nordamerika bis Christoph Kolumbus in 1492 den neuen Kontinent über die karibischen Inseln erreichte. Nach dieser Entdeckung folgten Siedler aus Spanien, Frankreich und England.
In 1565 gründeten Spanier die erste Siedlung in St. Augustine in Florida. Darauf folgten Franzosen und Briten, die weitere Niederlassungen errichteten. Afrikaner wurden als Arbeiter ins Land gebracht.
Von 1757 bis 1763 kam es zum Krieg zwischen den Briten und Franzosen. In den Kolonien kämpften ebenfalls die Siedler aus Frankreich und England mit ihren jeweiligen verbündeten Indianern gegeneinander. Der Franzosen- und Indianerkrieg wurde letztlich von den Briten gewonnen.
Nach dem Krieg befand sich Großbritannien in Schulden und die Kolonien sollten auch einen Teil der Kriegskosten zahlen. Daraufhin wurden neue Steuern erhoben. Jedoch hatten die britischen Siedler in Amerika keine Vertretung in London. Unter dem Motto "No taxation without representation" kam es 1773 zur legendären Boston Tea Party, wobei eine Fracht Tee ins Wasser geworfen wurde.
Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg dauerte von 1775 bis 1783 und führte 1777 zur Konföderation sowie der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Der erste Präsident der Vereinigten Staaten wurde George Washington (1789-1797). Im 19. Jahrhundert kam es zum amerikanischen Bürgerkrieg zwischen den südlichen und nördlichen Staaten. Der Präsident Abraham Lincoln setzte sich gegen die Sklaverei ein, was im Süden auf Widerstand traf. 1865 gewann der Norden den Bürgerkrieg und die Sklaverei wurde entgültig abgeschafft.
Mit der Industrialisierung begann der Aufstieg der Vereinigten Staaten zur Wirtschaftsmacht. Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour in 1941, schlugen die Amerikaner mit Atombomben in Hiroshima und Nagasaki zurück. Die Spannungen mit Russland während des Kalten Krieges erreichten ihren Höhepunkt mit der Kuba-Krise in 1962.
Weiterhin kam es zu Bürgerrechtsbewegungen, die unter anderem zur Abschaffung der Rassentrennung führten und der farbigen Bevölkerung vor allem aus den Südstaaten Bürgerrechte zuwies. Ein großer Moment dieser Bewegung war die Rede von Martin Luther King.
Mit dem Eingreifen in die kommunistischen Bewegungen zwischen den Süden und den Norden Vietnams, verschlimmerte sich die Situation. 1975 endete der Vietnamkrieg letztlich mit dem Abzug der erfolglosen US-Truppen gegenüber den kommunistischen Norden.




