Wirtschaft in Italien
Übersicht Italien
- Mitglied in der EU
- Offizielle Währung ist der Euro
- Wirtschaftszweige sind u.a. Tourismus, Fahrzeuge, Textilien und Lebensmittel
- Starkes Nord-Süd-Gefälle
- Mehr Wirtschaftsunternehmen im Nordes des Landes
Währung und Preisniveau
Italien gehört der Europäischen Gemeinschaft sowie der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion an. Seit 2002 gilt der Euro als offizielles Zahlungsmittel und ersetzte somit die vorherige Währung Italienische Lira. In der Exklave Campione d’Italia gelten jedoch Schweizer Franken als gesetzliches Zahlungsmittel.
Das Preisniveau liegt im Vergleich zu Deutschland höher. Unterkünfte, Restaurants und Bars sind deutlich teurer. Dies gilt vor allem in den größeren Städten des Landes sowie in touristischen Gebieten.
Wirtschaftszweige und Handelspartner
Wirtschaftszweige des Landes sind vor allem der Tourismus, Maschinenbau, Textilien, Fahrzeuge, Mode, Schuhe und Lebensmittel. Handelspartner von Italien sind die EU sowie die USA. Deutschland und Frankreich zählen zu den wichtigsten Lieferanten sowie Abnehmern von italienischen Produkten.
Italien hat wenig Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren angestiegen. Vor allem die Judendarbeitslosigkeit beträgt fast 30%. Aufgrund regionaler und geschlechtsspezifischer Unterschiede liegt die Erwerbsquote bei etwa 58%. Im Vergleich zu anderen Industrie-Staaten der EU ist das Einkommen der Italiener sehr niedrig. Das durchschnittliche Erwerbseinkommen ist sogar in Spanien und Griechenland etwa höher.




