Wirtschaft in Spanien
Überblick Spanien
- Mitglied in der EU
- Währung ist seit 2002 der Euro
- Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftzweigen
- Über die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt
- Einige der Exportgüter sind landwirschaftliche Erzeugnisse sowie Maschinen und Fahrzeuge
- Aufgrund der Immobilienkrise hat Spanien die höchste Arbeitslosenrate in der EU
Währung und Preisniveau
Spanien gehört der Europäischen Gemeinschaft sowie der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion an. Seit 2002 gilt der Euro als offizielles Zahlungsmittel und ersetzte somit die vorherige Währung Peseten.
Die Preise für Konsumgüter sind in Spanien im Verhältnis zu Deutschalnd etwas niedriger. Jedoch steigt das Preisniveau während der Hochsaison in den Urlaubsgebieten an. Daher sind überwiegend in den Küstenregionen die Preise höher als in Provinzen in weniger touristischen Gebieten.
Wirtschaftszweige und Handelspartner
Spanien ist eines der beliebtesten Urlaubszielen weltweit. Der Tourismus trägt fast 70% der Wirtschaft des Landes. Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Spanien sind daher unter anderem Tourismus, Metall- und chemische Industrie sowie Landwirtschaft. Über 50% der Fläche wird für die Landwirtschaft in Gebrauch genommen. Landwirtschaftliche Erzeugnisee gehören neben Maschinen und Fahrzeugen zu den größten Exportgütern. Haupthandelspartner von Spanien sind vor allem Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal sowie Großbritannien.
Die Mitgliedschaft in der EU wirkte auf Spanien's Wirtschaft sehr positiv und das Land erlebte zunächst einen wirtschaftlichen Aufschwung. Jedoch aufgrund der Immobilienkrise in 2008 und die daraus resultierende Wirtschaftkrise stieg die Staatsverschuldung sowie die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote beträgt ca. 20 Prozent und ist somit einer der höchsten im Vergleich zu anderen EU-Ländern.







