Maltesische Geschichte
Info erste Siedler
- Erste Siedler um 5200 v. Chr.
- Tempel & Keramiken verschiedener Völker
- 2500 v. Chr. Verschwinden des Siedlervolkes
- Mysteriöse Wagenspuren von späteren Bewohnern
Von den ersten Siedlern zur Bronzezeit
Die ersten menschlichen Spuren lassen sich auf 5200 v. Chr. zurückdatieren. Es handelte sich vermutlich um erste Siedler, die in Höhlen und einfachen Wohnungen lebten und vor allem von Fischerei und Ackerbau lebten.
Auch andere Kulturen müssen die Insel in dieser Zeit besucht haben, denn auf antiken Keramiken findet man Muster, die sonst nur von anderen Völkern verwendet wurden. Über die folgenden Siedler ist wenig mehr bekannt. Sie hinterließen beeindruckende Tempelbauten, die offenbar einer Fruchtbarkeitsgöttin gewidmet waren. Es wurden zahlreiche Skulpturen gefunden, die fast ausnahmslos sehr üppige Frauen abbilden, ein Symbol für Fruchtbarkeit. Die berühmteste von ihnen ist wohl die „schlafende Frau“. Der Bau der Tempel dauerte teilweise 500 Jahre, ein Zeichen dafür, dass das Volk die Religion sehr ernst nahm. Die riesigen Monolith-Bauten sind die ältesten Gebäude der Welt.
Um 2500 v. Chr., mit dem Beginn der Bronzezeit, verschwanden die mysteriösen Erbauer plötzlich. Bis heute wurden zwar etliche Spekulationen angestellt, die von der Ausrottung durch neue Siedler bis zu Seuchen reichen, mit Sicherheit kann man jedoch nicht sagen, was passierte.
Die folgenden Siedler hinterließen Spuren von höher entwickelten Siedlungen und Dörfern, doch wesentlich interessanter sind für die meisten die „Wagenspuren“. Im Felsboden der Insel finden sich parallel verlaufende Strukturen, die wie Fahrspuren aussehen. Es ist jedoch unklar, wie die Spuren in den harten Fels geschlagen werden konnten und vor allen Dingen auch, welchen Zweck diese erfüllten.
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