Reiseführer Malta
Info Mdina & Rabat
- Erlebbare Geschichte in Mdina
- Mittelalterliche Architektur
- Sagenumwobene Katakomben in Rabat
Mdina und Rabat
Mdinas Geschichte reicht mehr als 4000 Jahre zurück. Die Stadt liegt auf einer Anhöhe, von der aus man bei gutem Wetter bis zum Meer blicken kann. Im Mittelalter war die „Schweigsame Stadt“ die Hauptstadt Maltas. Ab dem 12. Jahrhundert zog es Adelsfamilien in die Stadt. Die engen Gassen sind noch immer von ihren beeindruckenden Palästen gesäumt. Auch viele andere Bauwerke stammen aus dem Mittelalter, während die große und beeindruckende Kathedrale von Gafa im barocken Stil erbaut wurde. Die Stadt ist autofrei, nur Einwohner können mit dem Wagen zu ihren Häusern fahren, so dass die Stadt sehr ruhig ist.
Viele behaupten zudem, es gäbe in Mdina den besten Schokoladenkuchen. Er wird in vielen Cafés serviert, von denen aus Sie den Blick auf die Insel genießen können.
Vor den Mauern Mdinas findet man Rabat. Viele Legenden ranken sich um diesen Ort. So findet man hier die St. Agatha Katakomben, in denen sich die Märtyrerin vor den Römern versteckt haben soll. Später wurden dort offenbar Tote bestattet und die Wände mit Fresken geschmückt – einige lassen sich auf das 12. Jahrhundert zurückdatieren. Aus dem Fels wurden Tische gehauen, an denen sich die Trauernden beim Totenmal versammelten. Ebenfalls in Rabat befinden sich die größeren St. Pauls Katakomben.
Hier findet sich auch die St. Paulus-Grotte, in der angeblich der Apostel gelebt haben soll, nachdem er an der Küste Schiffbruch erlitten hatte.
Besuchen Sie bei Ihrem Sprachkurs auf Malta auf jeden Fall auch die alte Hauptstadt der Insel.




