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Sehenswürdigkeiten auf Malta

Kirchen auf Malta

Die Angaben darüber, wie viele Kirchen es auf der kleinen Mittelmeer-Insel gibt, schwanken. Viele Malteser sagen, es wären 365, für jeden Tag im Jahr eine. Die am meisten beachtete ist wohl die St. John’s Cathedral in der Hauptstadt Valletta. Die beiden wichtigsten Künstler bei dieser Kathedrale waren Cassar und Preti. Cassar entwarf eine strenge und vergleichsweise schlichte Fassade, die einen Besuch zunächst wenig lohnenswert erscheinen lässt. Preti gestaltete das Innere jedoch überaus prachtvoll. Viele sehen die Kathedrale als Beweis für die Begeisterung der Johanniter für die Kunst.

Die Kathedrale war eines der ersten Gebäude im neu errichteten Valletta. Bedeutend jünger ist die Basilika Ta’ Pinu. Sie ist allerdings auch der beliebteste Wallfahrtsort der Malteser. Im Juni 1883 stand an der gleichen Stelle eine kleine Kapelle, an der eine Frau die Stimme der Jungfrau Maria hörte. In den folgenden Jahren häuften sich Berichte über derartige Erscheinungen und es ging die Legende um, dass Gozo dank der Gebete, die in der Kapelle gesprochen wurden, vor der Pest bewahrt wurde, die auf Malta so viele Opfer gefordert hatte. Aus Dankbarkeit wollte man eine größere Kirche errichten und begann, Geld zu sammeln, 1920 konnten die Arbeiten beginnen. Die alte Kapelle ist vollkommen in den neuen Bau integriert.

Dom in Malta
Dom in Malta

St. Paul’s Cathedral wurde nach Plänen Gafas Anfang des 17. Jahrhunderts in Mdina erbaut. Zuvor befand sich auf dem Gelände eine normannische Kirche, die allerdings 1693 bei einem Erdbeben zerstört worden war. Der Tradition nach wurde die alte Kirche vermutlich auf dem Gelände von Publius Haus gebaut. Er war einer der ersten Christen auf der Insel. Oft wird die Kathedrale als Gafas Meisterwerk betrachtet, doch auch Pretis Verzierungen verdienen Beachtung.

Die barocke Kathedrale von Gozo wurde ebenfalls von Gafa entworfen. Auf dem Gelände befand sich zuvor vermutlich ein Tempel zu Ehren des Gottes Juno, den die Römer an dieser Stelle errichtet hatten. Das Gebäude ist relativ klein, dafür aber mit marmornen Grabsteinen und sakralen Ornamenten reich verziert. An der Decke sieht man das Bild vom Inneren einer Kuppel, die nie existierte. Achten Sie beim Besuch einer Kirche immer auf angemessen Kleidung: Knie und Schultern müssen bedeckt sein. Besuchen Sie bei Ihrem Englischkurs auf Malta auf jeden Fall auch eines der zahlreichen Kirchenfeste!

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