Lifestyle in Mexiko
Überblick Einwanderer
- Kulturelles Erbe der prähispanischen Zivilisationen
- Spanier und afrikanische Sklaven in der Kolonialzeit
- Jüdische Gemeinschaft europäischer Abstammung
- Nachfahren holländischer Einwanderer
- Zahlreiche Chinesen gegen Ende des 20. Jhds.
Einwanderer in Mexiko
Mexiko ist das, was man als multikulturelle Gesellschaft bezeichnen kann. Das Besondere am ethnischen und kulturellen Hintergrund der mexikanischen Bevölkerung sind die Spuren der prähispanischen Zivilisationen. Die Urbevölkerung des Gebietes, das heute Mexiko ist, waren beispielsweise Tolteken, Olmeken, Zapoteken, Maya, Azteken, Huichol und Purapecha. Diese Kulturen formten mit ihrem uralten Wissen und ihren Traditionen einen wesentlichen Teil dessen, was Mexiko heute in kultureller Hinsicht ausmacht.
Heutzutage leben neben indigenen Bevölkerungsgruppen auch zahlreiche Einwanderer aus anderen Ländern auf mexikanischem Boden. Unter ihnen machen die Spanier, die nicht nur zu Kolonialzeiten nach Mexiko kamen, den größten Anteil aus. Aber auch aus anderen europäischen Ländern sowie Amerika und Asien trifft man Menschen.
Eine der Gruppen, die sich schon früh in Mexiko ansiedelten und noch heute eine große Gemeinschaft darstellen, sind Mexikaner jüdischer Abstammung. Viele kamen während der Kolonialzeit aus Spanien, wo Sie vor der Zwangchristianisierung flohen. In Mexiko fanden die Juden Freiheit und religiöse Toleranz.
Während der Kolonialzeit wurden auch viele Afrikaner und Mulatten nach Mexiko gebracht, wo sie als Sklaven arbeiten mussten. Zu manchen Zeitpunkten lebten über 150.000 Menschen dieser Volksgruppe in Mexiko. Auch Mexikaner holländischer Abstammungen sind nicht selten anzutreffen, da nach der mexikanischen Revolution viele Mennoniten nach Mexiko kamen, um auf Farmen zu arbeiten. Zum Ende des 20. Jahrhunderts kamen außerdem zahlreiche Chinesen nach Mexiko.




