Mexikanische Geschichte
Klassische Zeit
Die klassische Periode der prähispanischen Zeit dauerte von 300 bis 900 n.Chr. Sie wird als das Goldene Zeitalter der mesoamerikanischen Hochkulturen angesehen. Die Religion war ein sehr wichtiges Element im täglichen Leben und bestimmte unter anderem auch die soziale Struktur dieser Völker.
Von allen Mesonamerikanern gelten die Maya als am weitesten entwickelt. Sie erreichten die Spitze ihrer Zivilisation ungefähr während des 6. Jahrhunderts. Ihr Lebensunterhalt basierte auf der Landwirtschaft, vor allem Produkte wie verschiedene Getreidesorten, Baumwolle, Kakao, Mais und Bohnen. Religiöse Zeremonien und rituelle Opfer wurden als notwendig angesehen, um die Götter zu beschwichtigen und ihre Gunst zu gewinnen. Besondere Errungenschaften der Maya liegen vor allem im Bereich der Wissenschaft: Sie entwickelten Techniken, entdeckten mathematische und astronomische Gesetze und perfektionierten Erfindungen anderer Völker. Auch die Maya schrieben mit einem Alphabet, das auf Hieroglyphen basierte. Sie waren außerdem in der Lage, Naturphänomene wie Sonnenfinsternissen mit großer Genauigkeit vorauszusagen. Davon abgesehen errichteten sie eindrucksvolle Paläste und Tempelanlagen.




