Mexikanische Geschichte

Die mexikanische Revolution

Der ab 1877 regierende Präsident Porfirio Díaz errichtete eine Diktatur. Er war zwar einerseits für einen beachtlichen Wirtschaftsaufschwung bekannt, unterdrückte jedoch andererseits die Demokratie brutal und stürzte große Bevölkerungsteile in Armut. Nach Díaz' offensichtlichen Wahlbetrug 1910 rief der Gegenkandidat, Francisco I. Madero, zur Revolution auf. Die Bundesarmee unter Díaz wurde durch die Revolutionsarmee, die unter anderem im Süden durch Emiliano Zapata, im Norden durch Pancho Villa und Pascual Orozco sowie durch Venustiano Carranza angeführt wurde, geschlagen, Porfirio Díaz trat am 25. Mai 1911 „im Namen des Friedens der Nation“ zurück und ging ins Exil nach Frankreich, wo er 1915 starb.

Dem folgte eine Reihe von Tumulten und Aufständen. Francisco I. Madero wurde zum Präsidenten gewählt, aber durch die rebellischen Führer Emiliano Zapata, Francisco Pancho Landhaus und Victoriano Huerta gestürzt. Die politische Orientierungslosigkeit nach dem Sturz von Díaz führte zu einem Bürgerkrieg, der 10 Jahre dauerte und zahlreiche Menschenleben forderte.

Als sich die politische Lage mit der Zeit stabilisierte, wurde 1929 die nationale Revolutionspartei PNR (heute bekannt als die Partei der institutionalisierten Revolution PRI) gegründet und setzte in den folgenden 71 Jahren ihrer Regierung unter anderem eine Neuorganisierung des Landes, ein Verstaatlichungsprogramm und eine Kampagne für das Verringern des Analphabetismus um.

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