Mexikanische Künstler

Frida Kahlo (1907-1954)

Die berühmte mexikanische Künstlerin, Tochter des jüdischen Fotografen Guillermo Kahlo, wurde 1907 in Mexiko-Stadt geboren. Am Alter von 16 Jahren erlitt sie einen Unfall mit einem LKW und wurde schwer verletzt. Während ihrer langen Genesungszeit fing Kahlo an zu malen. Drei Jahre später zeigte sie einige ihrer Zeichnungen Diego Rivera, der sie ermutigte, mit dem Malen fortzufahren. 1929 heirateten sie.

Kahlo wurde sehr durch die künstlerischen Arbeiten ihres Ehemanns beeinflusst. Mit ihrer Kunst versuchte sie vor allem, ihre mexikanische Identität auszudrücken und stellte zahlreiche traditionelle und volkstümliche Elemente dar. Kahlo ist noch heute bekannt für ihre vielen Selbstportraits. Durch ihre Werke konnte sie die schwierigen und schmerzlichen Momente ihres Lebens, das sie aufgrund ihrer Verletzungen größtenteils im Bett verbringen musste, ausdrücken. Ein Teil ihres Schmerzes bestand darin, dass Kahlo keine Kinder bekommen konnte.

Frida Kahlo zeigte ihre Arbeit auf drei Kunstausstellungen: 1938 in New York, 1939 in Paris und 1954, im Jahr ihres Todes, in ihrer Heimatstadt Mexiko-Stadt. Ihr Haus in Coyoacán ist jetzt ein Museum, das ihren Namen trägt.

Frida Kahlo's berühmteste Werke:

  • La columna rota
  • Las dos Fridas
  • Sin esperanza
  • Pensando en la muerte
  • Flor de la vida
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