Mexikanische Schriftsteller
Carlos Fuentes (*1928)
In einer mexikanischen Diplomatenfamilie wurde Carlos Fuentes 1928 in Panama geboren, wo er ein Teil seiner Kindheit verbrachte. Als Kind lebte er an verschiedenen Orten Süd- und Nordamerikas sowie in Europa. In seinen Jugendjahren kehrte er nach Mexiko zurück, um Jura zu studieren. Später ging er für weiterführende Studien nach Genf.
Fuentes ist einer der einflussreichsten Verfasser der mexikanischen und lateinamerikanischen Literatur. Die Zeit, die er in Mexiko verbrachte, beeinflusste seine neueren Werke, in denen sich einige der zentralen Themen um das "mexikanische Wesen" drehen.
Er veröffentlichte sein erstes Buch "Los días enmascarados" (Die verdeckten Tage) im Jahre 1954. Ein Jahr später gründete er zusammen mit Emmanuel Carballo und Octavio Paz die mexikanische Literaturzeitschrift "Revista Mexicana de Literatura".
Fuentes hat unter Anderem in Princeton, Harvard und Cambridge unterrichtet. Er wurde 1984 mit dem nationalen mexikanischen Literaturpreis, 1987 mit dem Cervantes-Preis und 1994 mit dem Príncipe-de-Asturias-Preis ausgezeichnet.
Seine berühmtesten Werke sind:
- La región más transparente (1959)
- The Most Transparent Region
- La muerte de Artemio Cruz (1962)
- Zona sagrada (1967)
- Cambio de piel (1967)
- Cumpleaños (1969)
- Terra Nostra (1975)
- Cristóbal Nonato (1987)
- Diana o la cazadora solitaria (1972)




