Regionen in Mexiko
Überblick Baja California
- 1200 km lange Halbinsel an der Westküste
- Einzigartige Tierwelt und Wüstenlandschaften
- Tourismus, Fischfang, Im- & Export
- Bekannte Wüstenrallye "Baja 1000"
Baja California
Baja California, auch als Niederkalifornien bekannt, ist eine 1200 km lange und 80-220 km breite Halbinsel westlich des Festlands im Norden Mexikos und umfasst zwei Bundesstaaten: Baja California und Baja California Sur. Begrenzt wird sie - bis auf die USA und den mexikanischen Bundesstaat Sonora im Norden - ausschließlich von Wasser, nämlich dem kalten, tiefblauen Pazifischen Ozean im Westen und dem etwas wärmeren Golf von Kalifornien im Osten.
Die Halbinsel verfügt über eine einzigartige Tierwelt, wie etwa verschiedene Leguanarten, Klapperschlangen, Wüstenfüchse und Pumas. An der Pazifikküste kann man sogar Wale, Robben, Delfine und Kalifornische Seelöwen beobachten. Ein großer Teil der Fläche ist Wüstenvegetation. Durch die Lage am Pazifik ist der Himmel über Baja California häufig bewölkt.
Die Halbinsel Baja California ist nur spärlich besiedelt und die einzelnen Städte werden in weiten Teilen nur durch eine einzige Hauptverkehrsstraße verbunden, die Transpeninsular. Diese Bundsstraße beginnt an der Grenze zu den USA und endet in Cabo San Lucas, dem südlichsten Punkt der Halbinsel.
Baja California lebt unter anderem vom Tourismus, darunter dem bekannten Touristenzentrum Tijuana an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, und Cabo San Lucas, dem beliebten Badeort an der Südspitze der Halbinsel. Ein besonderer Besuchermagnet ist außerdem die bekannteste Wüstenrallye des Landes, die "Baja 1000".
Durch seine Lage am Meer konzentriert sich die Industrie vor allem auf den Fischfang sowie den Import und Export von Waren: In Ensenada, dem bedeutendsten Hafen der Region, laufen sowohl Containerschiffe als auch Kreuzfahrtschiffe ein und aus.





