Spanische Geschichte

Die Folgen der Französischen Revolution

Napoleon setzte seinen Bruder Joseph als spanischen König ein, doch die aufgebrachten Spanier wollten sich damit nicht abfinden und führten einen fünfjährigen Befreiungskrieg gegen die Franzosen. Nach Napoleons vernichtender Niederlage 1815 in Waterloo wurde Ferdinand VII wieder zum König von Spanien ernannt und regierte mit einem strikten, absolutistischen System.

Er änderte auch das Gesetz der Thronfolge so, dass seine Tochter Isabel die rechtmäßige nächste Herrscherin wurde. Ferdinands Bruder Charles stellte sich gegen die Pläne seines Bruders und führte einen Sturz der Regierung herbei, der zum Bürgerkrieg führte. Dieser interne Konflikt hatte Rezession und politische Instabilität in ganz Spanien zur Folge. Spanien verlor sämtliche Kolonien mit Ausnahme von Puerto Rico, Kuba und den Philippinen.

1895 gipfelte die Kubanische Revolution in einem Krieg gegen die USA, der katastrophale Folgen für Spanien hatte. Es war das Ende für das, was von dem spanischen Imperium noch übrig geblieben war: Kuba, Puerto Rico und auch die Philippinen fielen an die Vereinigten Staaten. Somit hatte Spanien sein gesamtes Gebiet außerhalb Europas verloren.

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