Spanische Geschichte
Überblick Geschichte
Der Bürgerkrieg und die zweite Republik
Im Ersten Weltkrieg blieb Spanien neutral. Die Nachfrage nach spanischen Exportprodukten stieg rasant an und brachte dem Land einen Wirtschaftsaufschwung. Dennoch führten ständig steigende Preise zu einer Inflation. Hinzu kam, dass auch im Rest Eurpoas das Geld fehlte und die Nachfrage stark abnahm. Die Wirtschaft wurde zusehends instabil, bis schließlich das Parlament 1917 in Barcelona tagte und entschied, verfassungsrechtliche Reformen durchzusetzen und zu einem landesweiten Streik aufrief.
Die Wirtschaftskrise der frühen 20er-Jahre brachte Spanien an den Rand eines Bürgerkrieges. General Primo de Rivera führte 1923 einen Militärputsch an und setzte eine Militärdiktatur ein, die bis 1930 bestand. Die Wahlen 1931 waren ein Triumph für die Linke. Die Monarchie wurde so stark kritisiert, das König Alfonso XIII das Land verließ.
Dies war der Beginn der zweiten Republik, die am 14. April ausgerufen wurde. Politische, wirtschaftliche und soziale Krisen während der fünfjährigen Zeit, in der die Republik bestand, führten schließlich zu zwei festgefahrenen Positionen. Unruhen machten sich breit, als beide Seiten ihre Meinung mit zunehmender Gewaltbereitschaft durchzusetzen versuchten. Am 18. Juli 1936 erreichte der Konflikt seinen Höhepunkt mit dem Einsatz von Militär. Damit begann der spanische Bürgerkrieg, der bis 1939 andauerte.




