Spanische Kunst und Architektur

Gotik

Der gotische Stil erreichte Spanien um 1300. Die Architektur fand sich zunächst hauptsächlich in Klöstern. Berühmte Beispiele hierfür sind das Kloster von La Oliva und die Kathedralen in Burgos, Toledo und León. Letztere ist bekannt für ihre aufwändigen Buntglasarbeiten.

Nach dem Ende der maurischen Herrschaft blieben einige Architekten im Land und entwickelten einen neuen Stil, indem sie traditionelle maurische Elemente mit romanischen und gotischen Elementen mischten. Diese Mischung wurde als Mudejar-Stil bekannt und findet sich vor allem im Süden Spaniens.

Im 13. und 14. Jahrhundert hatte die Malerei einen eleganten und höfischen Stil, der klar den französischen Einfluss zeigt. Italienische Elemente findet man vor allem in Katalonien. In der Malerei und Bildhauerei hatten französische und italienische Strömungen den größten Einfluss.

Als im 15. und 16. Jahrhundert Handelsbeziehungen mit Deutschland und Frankreich aufgenommen wurden, kamen über diesem Weg auch deutsche und flämische Einflüsse, die sich mit den bereits vorhandenen Stilen zum Hispano-Flämischen Stil vermischten. Vor allem in den frühen Werken von Jaume Huguet und Bartolomé Bermejo kann man diese Richtung erkennen.

Zu dieser Zeit schmückten Skulpturen vor allen Dingen Kirchen. Vor allem Gil de Siloé ist berühmt für die Dekorationen auf Altären, Emporen und Kirchenstühlen, die man noch heute in der Kirche von Miraflores (nahe Burgos) bewundern kann.

Sprachcaffe Chat-Hilfe

Kursfinder

Neue Englisch Sprachreisen

Neue Sprachschulen in den USA und Kanada

 

Sprachcaffe hat 10 neue Sprachschulen in den USA und Kanada im Angebot, für Schüler ist auch etwas dabei!
Hier finden Sie einen Überblick über die neuen Reiseziele.