Spanische Künstler und Architekten

Pablo Picasso

Der spanische Maler, auch bekannt als Pablo Ruiz y Picasso, ist einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar DER bedeutendste Repräsentant der modernen Kunst. Er gilt als einer der Begründer des Kubismus und seine Phantasie und Kreativität haben ihm den Ruf als einen der besten Künstler aller Zeiten verschafft. Er hat der Nachwelt tausende Gemälde, Skulpturen und andere Werke hinterlassen, die er über die Jahre hinweg geschaffen hat.

Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Malaga geboren. Sein Vater war ausgebildeter Maler und Kunstlehrer, wodurch seine künstlerische Ader schon früh entdeckt und gefördert wurde. 1895 zog seine Familie von La Coruña nach Barcelona, wo er an der Schule für hohe Künste La Lonja aufgenommen wurde. Er lernte eine Gruppe von Modernisten kennen, die seinen Stil schon früh stark beeinflussten.

Seine erste Ausstellung hatte Picasso 1900 in Barcelona. Vier Jahre später ließ er sich in Paris nieder. Die Zeit zwischen seiner ersten Ausstellung und seinem Umzug nach Paris wird als Blaue Periode bezeichnet, in der er fast nur mit verschiedenen Blautönen malte. Er malte fast nur Menschen, die vom Leben gezeichnet waren. Seine nächste Phase war die Rosa Periode von 1905 bis 1906, in der er warme Pink-Töne verwendete, und vor allem Bilder malte, die von der Welt des Zirkus inspiriert waren.

Picasso und Georges Braque gelten als die Begründer des Kubismus, einer Stilrichtung, die vor allem auf geometrischen Formen basiert. In den späten 1920er-Jahren wurde er Teil der surrealistischen Bewegung und begann später auch, sich mit Skulpturen zu beschäftigen.

1918 heiratete Picasso die Künstlerin Olga, mit der er zusammen in Paris lebte. Seine Werke wurden in vielen Galerien in ganz Europa ausgestellt, so dass seine Bekanntheit sich stetig vergrößerte.

Obwohl er in Frankreich lebte, nahm Picasso großen Anteil an den Ereignissen des spanischen Bürgerkriegs 1936, die ihn auch zu Guernica inspirierte, bei dem er den Krieg scharf kritisiert. Dieses Bild ist heute in einem der bekanntesten Madrider Kunstmuseen, dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, zu sehen.

Den größten Teil seines Lebens hatte Picasso in Paris verbracht, zog aber in den späten 40er-Jahren nach Südfrankreich und 1961 nach Mougins, wo er weiter an Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen arbeitete. Er bereitete gerade zwei Ausstellungen vor, als er 1973 starb.

Sprachcaffe Chat-Hilfe

Kursfinder

Neue Englisch Sprachreisen

Neue Sprachschulen in den USA und Kanada

 

Sprachcaffe hat 10 neue Sprachschulen in den USA und Kanada im Angebot, für Schüler ist auch etwas dabei!
Hier finden Sie einen Überblick über die neuen Reiseziele.