Spanische Literatur
Überblick Aufklärung
- Kritik am Barock & Suche nach neuen Formen
- Aufklärerische Einflüsse aus Frankreich
- Veröffentlichung von Essays statt Romanen
- Auflage erster regelmäßiger Zeitungen
Aufklärung
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verlor Spanien politisch und wirtschaftlich an Bedeutung auf internationaler Ebene, was sich auch auf die Literatur auswirkte. Neue Einflüsse aus Frankreich kamen in Form der Aufklärung und fanden schnell begeisterte Anhänger unter Spaniens Autoren.
Die neoklassizistische Literatur entwickelte sich unter dem strengen Regime der Bourbonen. Der Essay ersetzte langsam den Roman als literarische Form, da er neue Gedanken und Ideen der breiten Masse besser zugänglich machen konnte.
Zwei der wichtigsten Essayisten der Zeit waren Benito Jerónimo Feijoo y Montenegro, ein Benediktiner, der maßgeblich an der Verbreitung der Gedanken der Aufkärung in Spanien beteiligt war, und Jovellanos. Die Werke von Igancio de Luzán zeigen deutlich die akademischen Vorlieben der Zeit.
Zu dieser Zeit kamen auch die ersten Zeitungen in Umlauf, die eine billige Möglichkeit waren, die Essays zu verbreiten und damit ein großes Publikum zu erreichen.





