Spanische Literatur
Überblick Realismus
- Realismus als Gegensatz zu Romantik wenige Jahre zuvor
- Revolution von 1848 veränderte soziale & wirtschaftliche Strukturen
- Aktuelles Geschehen thematisiert
- Naturalismus vertrat Schicksalsergebenheit
Realismus
"Costumbrismo" wurde als Genre von den Autoren der Romantik eingeführt. Daraus entwickelten sich später Realismus und Naturalismus.
Der Realismus war ein klarer Gegensatz zur Romantik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die literarischen Vorlieben veränderten sich mit der Revolution der Bourgeoisie 1848, die große Veränderungen in den sozialen und wirtschaftlichen Strukturen mit sich brachte.
Die Autoren wandten sich mehr dem aktuellen Geschehen zu, während historische Ereignisse und Mythen zunehmend aus der Literatur verschwanden. Die wichtigsten Autoren der Epoche waren Juan Valera, José María de Pereda, Leopoldo Alas "Clarín" und Benito Pérez Galdós.
Der Naturalismus reflektierte die Ideen der realistischen Bewegung mit neuen philosophischen Gedanken, deterministischen Tendenzen, die suggerierten, dass die Menschen an ihr Schicksal gebunden sind und nicht die Macht haben, etwas zu ändern. Die wichtigsten Vertreter waren Emila Pardo Bazán und Vicente Blasco Ibáñez. Diese Romane repräsentieren die ländliche Situation im 19. Jahrhundert in Spanien.





