Spanische Literatur
Überblick Renaissance
- Größere Auflagen dank Erfindung des Buchdrucks
- Spanisch als Literatursprache anerkannt
- Ideen des Humanismus in Spanien
- 16. Jhd.: Kastilisch zur Amtssprache erklärt
Renaissance
Im 15. Jahrhundert stieg die Zahl spanischer Werke rasant an. Etliche Autoren widmeten sich sowohl der Prosa als auch der Poesie. Die Entwicklung des Buchdruckes war von unschätzbarem Wert für die Literatur, da er die Vervielfältigung der Werke immens erleichterte.
Zu dieser Zeit hatte die Spanische Sprache ein hohes Entwicklungsstadium erreicht, nachdem sie etliche Änderungen durchgemacht hatte. Spanisch galt als eine kultivierte Sprache, so dass sie Latein in der Literatur ersetzen konnte. Zusätzlich beeinflusste auch die italienische Literatur die spanische nicht unerheblich und humanistisches Gedankengut verbreitete sich in Spanien.
Während des Mittelalters war Literatur fast nur in Klöstern entstanden. Dementsprechend beschäftigten sich die Autoren fast ausschließlich mit sakralen Themen. Während der Renaissance wurde die höfische Liebe eines der wichtigsten Themen, da die Literaten ihr Publikum vor allem in Palästen und Adelshäusern fanden.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erklärten die spanischen Herrscher Ferdinand V und Isabela I Kastilisch zur Amtssprache (dewegen sind Kastilianisch und Spanisch heute Synonyme). Das 16. und 17. Jahrhundert gelten als das goldene Zeitalter der spanischen Literatur. In dieser Zeit wirkten einige der bedeutendsten Autoren wie Cervantes, Lope de Vega, Quevdo, Garcilaso de la Vega und Góngora wie auch viele andere.
Das wichtigste Werk der spanischen Literatur ist die Geschichte von Don Quixote de la Mancha, die von Miguel de Cervantes geschrieben wurde. Der Roman El Lazarillo de Tormes, ein anderes Meisterwerk der spanischen Literatur, ist anonym verfasst worden.





