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José Ortega y Gasset
Der bekannte Essayist und Philosoph Ortega y Gasset wurde 1883 in Madrid geboren. Er studierte dort auch und machte seinen Doktor in Philosophie 1904. Er studierte weiter in Berlin, Leipzig und Marburg. Ortega y Gasset wurde später zum Professor der Methaphysik an der Universität von Madrid ernannt und gründete mehrere Magazine und Journale, darunter Faro, Espãna, Revista de Occidente und El Sol.
Er wurde vor allem bekannt für seine Kritik an der modernen Gesellschaft und Zivilisation. Die Themen seiner Werke sind Geschichte, Ethik, Politik, Metaphysik, Erkenntnistheorie sowie Philosophiegeschichte. Seine bekanntesten Werke sind "El Tema de Nuestro Tiempo" (Das moderne Thema) 1923, " España Invertebrada" (rückgradloses Spanien) 1921, "La Deshumanización del Arte" (Herabwürdigung der Kunst) 1925), "La Rebeliòn de las Masas" (Die Revolte der Massen) 1929, "La Misíon de la Universidad "(Die Mission der Universität) 1930 und "Einige Lektionen in Metaphysik", das erst 1970 posthum veröffentlicht wrde.
Das Hauptthema in "Die Revolte der Massen" ist sein Eindruck von der Gesellschaft der 20er-Jahre, einer Gesellschaft, die von der Masse bestimmt wurde - klonartig, fern von selbstständigem Denken, niveaulose Wesen, Menschen, die sich allen Strömungen anschlossen, ohne sie zu hinterfragen.
Von 1931 bis 1933 war Ortega Mitglied des spanischen Parlamentes, das die Republik ausrief. Er verließ Spanien als 1936 der Bürgerkrieg ausbrach und lebte im Ausland, bis er in den späten 40er-Jahren zurückkehrte.




