Flamenco in Spanien

Paco de Lucía

Man kann durchaus sagen, dass niemand den Flamenco so revolutioniert hat, wie Paco de Lucía. Er begeisterte und beeinflusste gleichermaßen Anhänger und Musiker seines Alters in aller Welt und darüber hinaus auch die nachfolgende Generation.

Im Jahre 1967 nahm Paco de Lucía sein erstes Album unter dem Namen "La Fabulosa Guitarra de Paco de Lucía" auf. 1968 lernte er den Sänger Camarón de la Isla kennen und es folgte eine jahrelange Zusammenarbeit, durch die beide in der Welt des Flamencos Fuß fassen, woraufhin 1969 "Fantasia Flamenca" produziert wird. 1973 gelang ihm schließlich mit seinem vierten Album "Fuente Y Caudal" und dem darauf befindlichen Erfolgslied "Entre dos aguas" der absolute Durchbruch sowie das Überschreiten des traditionellen Flamencos.

Paco de Lucías musikalischer Horizont erweitert sich mehr und mehr aufgrund seiner zahlreichen und vielfältigen Kooperationen mit anderen Musikern, wie beispielsweise den Jazzgitarristen John McLaughlin, Al DiMeola und Larry Coryell. Schließlich folgt 1980 das historische Gitarren-Trio-Album "Friday Night In San Francisco", welches Paco de Lucia endgültig weltweit erfoglreich macht.

Im Jahre 1987 kehrt Paco letztendlich mit dem Album "Siroco" wieder zum traditionellen Flamenco zurück. Es war ihm gelungen, den Zuhörern seine Wandlungsfähigkeit als Komponist und Gitarrist zu demonstrieren. Auch auf dem nächsten Album, "Cositas Buenas", sind zahlreiche Kompositionen von Paco de Lucía zu hören, der erneut mit Künstlern wie Tomatito, Jerry Gonzales und Alejandro Sanz arbeitete.

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