Klassische Musik in Spanien

José Carreras (*1946)

José Carreras wurde 1946 als Sohn eines Polizisten und einer Friseurin in Barcelona geboren. Entdeckt wurde Carreras von dem Dirigenten Rafael Fruhbeck de Burgos und der Sängerin Montserrat Caballé. Mit 17 Jahren fing er an, Gesang unter der Aufsicht von Jaime Francisco Puig zu studieren. Als er schließlich den Verdi-Wettbewerb in Parma gewann, beendete er sein Chemiestudium und konzentrierte sich von da an nur noch auf seine Gesangsausbildung.

Nach 1971 gelang es Carreras, sich innerhalb des internationalen Opern-geschehens einen Namen zu machen. Daraufhin folgten Auftritte in San Francisco, an der Hollywood Bowl sowie im Covent Garden. Im Jahre 1974 schaffte er schließlich den absoluten Durchbruch mit der Aufführung als Cavaradossi in Puccinis Tosca in der Metropolitan Opera in New York.

Schon früh wurde Carreras zu einem der besten Welttenöre ernannt und ihm wurde das Privileg zuteil, in den größten Opernhäusern der Welt aufzutreten. Ihm wurden Hauptrollen italienischer und französischer Opernstücke übertragen. Zusätzlich wurde er durch etliche Plattenproduktionen erfolgreich, darunter Opern von Bellini, Donizetti, Rossini und Verdi.

An der Spitze seines Erfolgs erkrankte Carreras plötzlich an Leukämie und musste aufgrund dessen seine musikalische Laufbahn unterbrechen. Er konnte die Krankheit besiegen und sich somit ab 1988 wieder seiner Karriere widmen. Später gründete er eine nach ihm benannte Stiftung für leukämiekranke Kinder.

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