Regionen in Spanien

Extremadura

Die Autonome Region Extremadura liegt im Südwesten Spaniens und grenzt an Portugal. Sie besteht aus den Provinzen Cáceres und Badajoz. Der Name der Region leitet sich vom spanischen Ausdruck „Extremos del Duero“ ab, was „auf der anderen Seite des Flusses Duero” bedeutet. Die Extremadura ist flächenmäßig etwa so groß wie die Schweiz, ist aber mit 25 Einwohnern pro Quadratkilometer für spanische und gesamteuropäische Verhältnisse nur sehr spärlich besiedelt.

Ein Großteil der Extremeños lebt in Dörfern oder Kleinstädten. Die größte Stadt ist Badajoz mit knapp 150.000 Einwohnern, gefolgt von Cáceres (90.000 Einwohner) und der regionalen Hauptstadt Mérida (55.000 Einwohner). Zu Zeiten des Römischen Reichs galt Mérida als eine der wichtigsten Städte des gesamten hispanischen Teils und die eindrucksvollen Ruinen locken noch immer zahlreiche Besucher an.

Die Region ist vor allem für ihre Landschaft bekannt, darunter Bergketten wie die Cordillera Central, die Montes de Toledo, die Sierra Morena sowie die Täler der Flüsse Tajo und Guadiana. Zahlreiche Landstriche sind unberührte Naturgebiete und geschützte Naturparks. Das Klima gleicht dem anderer zentralspanischer Regionen: heiße bis sehr heiße Sommer und verhältnismäßig kalte Winter.

Dennoch ist Extremadura eines der wenigen Gebiete in Spanien, die noch nicht vom Massentourismus eingenommen wurden. So kann man hier noch die typischen Sitten und Bräuche, die traditionelle Bekleidung, Handwerksarbeiten und die heimische Küche der Extremadura genießen.

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