Essen in Spanien
Überblick Tapas
- Kleine Häppchen verschiedenster Art
- Spieße, Käse-Würfel, belegte Baguette-Scheiben u.v.m.
- Traditionsreiche Vorspeise
- Geselligkeit & lebhafte Gespräche in den Tascas
Tapas und Tascas
Eine der besten Möglichkeiten, die spanische Küche kennen zu lernen, sind Tapas. Tapas sind kleine Häppchen von allem, was man sich vorstellen kann: Käse, Oliven, Tintenfisch, geräucherte Shrimps, Muscheln, Wurst, mariniertes Gemüse u.v.m., und waren ursprünglich als Vorspeise gedacht.
Tapas können so einfach oder so exquisit sein, wie man möchte. Eine beliebte Variante sind Stücken von Käse, Oliven, Brot, Schinken und Muscheln auf Cocktail-Spießen, zusammen mit Anchovies, Oliven oder Tintenfisch. Toast mit Knoblauch, Thunfisch und gegrillten Paprikaschoten, vollgesogen mit Olivenöl, ist eine kunstvollere Variante.
Tapas sind eine Tradition in Spanien. Das liegt nicht nur an ihrem ausgezeichneten Geschmack, sondern auch daran, dass das Tapas-Essen immer mit Geselligkeit und lebhaften Gesprächen verbunden ist.
Es gibt kaum einen Spanier, der nicht seine Stamm-Tasca (Tapas-Bar) hat. Hier trifft man sich regelmäßig mit Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern. Jedes spanische Dorf, sei es auch noch so klein, verfügt über mindestens eine Tasca.
Die Entstehung der Tapas
Von der Entstehungsgeschichte der Tapas gibt es viele verschiedene Versionen. Eine davon ist folgende: Das Wort "Tapa" bedeutet ursprünglich "Deckel" oder "Abdeckung". In den Tascas wurden früher kleine Appetitanreger zusammen mit den Getränken serviert. Der Kellner stellte dann die kleinen Teller mit den Häppchen auf die Gläser, um die Getränke vor Insekten zu schützen.
Die Region mit der größten Tascas-Dichte ist Andalusien. Hier erzählt man sich, dass die Wirte zusammen mit den Getränken Wurst- oder Käsescheiben servierten. Auch hier ist der Sinn das Abdecken der Getränke. Aber auch die Meinung, dass die Tapas ausschließlich erfunden wurden, um die Gäste zum längeren Verweilen zu bewegen, ist weit verbreitet.





