Die Küche Maltas ist das Ergebnis jahrhundertelanger kultureller Einflüsse, die sich mit einer lebendigen einheimischen Tradition verbunden haben. Bis heute wird dieses kulinarische Erbe von Generation zu Generation weitergegeben. Die wichtigsten Einflüsse im Überblick:
Mediterrane Einflüsse: Als Insel mitten im Mittelmeer greift Malta ganz selbstverständlich auf mediterrane Grundzutaten zurück: frischer Fisch, Olivenöl, Tomaten und eine Vielzahl aromatischer Kräuter gehören zur Basis der maltesischen Küche.
Arabische Einflüsse: Die geografische Nähe zu Nordafrika hat deutliche Spuren hinterlassen. Gewürze wie Zimt, Nelken und Muskatnuss sowie arabische Teigspeisen prägen viele Gerichte. Das beste Beispiel ist Imqaret: eine frittierte Teigtasche mit Dattelfüllung, die heute noch auf jedem Markt zu finden ist.
Sizilianische Einflüsse: Die Nachbarinsel Sizilien hat Maltas Küche stark beeinflusst. Pasta, Meeresfrüchte, Süßspeisen und Wein sizilianischer Art sind auf Malta so selbstverständlich wie in Palermo.
Britische Einflüsse: Während der britischen Herrschaft (1800 bis 1964) hinterließen die Briten nicht nur ihre Sprache auf Malta. Auch Pasteten, Cheddar und die tägliche Teatime sind heute fester Bestandteil der maltesischen Esskultur.
All diese Einflüsse bilden gemeinsam mit den ursprünglichen maltesischen Traditionen eine Küche, die so vielfältig wie die Geschichte der Insel selbst ist.