Kapstadt hat etwas, das keine andere Großstadt hat: einen Tafelberg, der einfach so da ist. Mitten in der Stadt. Wie eine Theaterkulisse, die jemand vergessen hat abzubauen. Wenn die Wolken von oben über die Kante fließen, nennen die Einheimischen das "tablecloth", die Tischdecke des Berges.
Du beginnst den Tag mit einem Frühstück in Bo-Kaap, dem Viertel mit den knallbunten Häusern. Du nimmst die Seilbahn auf den Tafelberg und siehst zwei Ozeane auf einmal. Du isst zu Mittag in einem Township-Restaurant, wo der Koch dir erklärt, warum südafrikanischer Bobotie nirgendwo sonst auf der Welt richtig schmeckt. Am Abend trinkst du Wein aus Stellenbosch, den du dir vor drei Tagen noch nicht leisten konntest, in Deutschland.
Kapstadt ist mehr als ein Stop. Es ist eine ganze Welt auf engstem Raum: Strand, Weinberg, Berg, Stadt, Geschichte, Tierwelt. Eine Sprachreise nach Kapstadt überrascht viele, die Englisch eigentlich schon können. Du lernst hier kein Lehrbuch-Englisch, sondern eine Sprache, die nach Sonne, Wind und elf offiziellen Landessprachen schmeckt.