Bleib bei SPRACHCAFFE und lies weiter, um herauszufinden, welche Brighton Sehenswürdigkeiten du unbedingt besuchen musst, was du auf keinen Fall verpassen darfst und warum du dir die Chance, Brighton zu erleben, das London am Meer, nicht entgehen lassen solltest.
Brighton: Top Sehenswürdigkeiten & Tipps
Royal Pavilion, das Herz der Stadt Brighton
Wenn du dich in dieser wunderbaren Perle von East Sussex befindest, darfst du eines auf keinen Fall verpassen: einen Besuch im Royal Pavilion in Brighton.
Zum einen, weil er so imposant und zentral gelegen ist, dass man ihn kaum übersehen kann, und zum anderen, weil er ein echtes Wahrzeichen der Stadt ist. Dieses Gebäude ist die absolute Top-Sehenswürdigkeit in Brighton. Aber was hat es damit auf sich?
Es ist ein Palast im orientalischen Stil: außen im indisch-mogulischen Baustil mit Kuppeln und Minaretten und innen üppig chinesisch inspiriert (ungewöhnlich für diesen Teil der Welt!). König Georg IV. erwarb ihn, als er noch das Amt des Prinzen innehatte.
Er stieß fast zufällig auf Brighton, doch kaum hatte er die ruhige und entspannte Atmosphäre genossen, beschloss er, dass er sich genau hier dauerhaft niederlassen wollte.
Mit der Zeit änderte sich Georgs IV. Geschmack, und der Palast wuchs mit ihm, sowohl im Stil als auch in der Größe. Als der Royal Pavilion in die Hände seiner Nichte überging, der späteren Königin Victoria, war die Stadt Brighton so überlaufen geworden, dass sie selbst beschloss, das Gebäude an die Stadt zu verkaufen.
Diese Entscheidung führt dazu, dass der Royal Pavilion heute das einzige königliche Gebäude ist, das weder der Krone noch dem Staat gehört: Es gehört Brighton, und die Bewohner sind besonders stolz darauf.
Kurz gesagt: Wenn du dich fragst, was du in Brighton sehen solltest, kommst du hier nicht vorbei. Die Öffnungszeiten sind sehr lang, wir empfehlen dir aber, zwischen 9:30 Uhr und 12 Uhr mittags zu kommen, um zu großen Menschenmengen aus dem Weg zu gehen.
Brighton Pier, der Pier der Stadt
Ein weiterer Halt, den du nicht verpassen solltest, ist der Brighton Pier, die Seebrücke der englischen Stadt.
Im Grunde ist es eine große Plattform, die ins Meer hinausragt, aber das beschreibt den Spaß, den du in diesem Teil der Stadt findest, nur unzureichend!
Denn das Schöne ist alles, was sich außerhalb des Piers befindet: eine Art Spielzeugland, das dich sofort wieder wie ein Kind am Weihnachtsmorgen fühlen lässt.
Stände aller Art säumen die Straße und verkaufen Süßigkeiten, Waffeln, Popcorn und typisch englische Naschereien: Es ist vielleicht nicht der Triumph gesunder Ernährung, aber ein bisschen Süßes hin und wieder hat noch niemandem geschadet!
Auch wenn du den Pier betrittst, findest du jede Menge Unterhaltung. Während sie früher eher kindlicher Natur war, kommen hier auch Erwachsene auf ihre Kosten. Stell dir ein riesiges Casino vor, das über dem Meer schwebt, mit Videospielen und Spielautomaten in jeder Ecke: So sieht das Innere des Brighton Piers aus.
Als wäre das nicht genug, gibt es am Ende des Brighton Piers einen echten Vergnügungspark, mit Fahrgeschäften und Attraktionen, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Kurz gesagt: Ein herrlicher Tag ist hier garantiert, und wenn du die Stufen in der Nähe der Rutschen hinaufsteigst, kannst du deinen Blick über die Seven Sisters schweifen lassen, eine Reihe von Kreidefelsen, die über dem Ärmelkanal aufragen.
Clock Tower
Der Dreh- und Angelpunkt der Stadt: So könnte man den Clock Tower beschreiben, den Uhrturm, Brightons kleinen Big Ben.
Er ist ein wichtiger Orientierungspunkt, denn er liegt mitten an einer Kreuzung: Gehst du vom Clock Tower aus nach Norden, kommst du zum Bahnhof, gehst du nach Süden, erreichst du das Meer.
Es handelt sich um ein Bauwerk im klassischen Stil, errichtet 1888 zum 50. Thronjubiläum von Königin Victoria, ihrem Goldenen Thronjubiläum, deren Geschichte besonders eng mit der Stadt Brighton verbunden ist, wie wir bereits erfahren haben.
Der Clock Tower ist immer schön anzusehen, aber wenn du Brighton während der Weihnachtszeit besuchst, ist er es noch mehr.
Zu dieser Jahreszeit ist er mit Lichtern geschmückt, die sich vom Uhrturm aus in die Stadt hinaus erstrecken und die gesamte Umgebung erleuchten: In dieser Zeit ist das ein echtes Spektakel!
Brighton Beach
Einer der Gründe, Brighton zu besuchen, ist, dass es eine Stadt am Meer ist. Das unterscheidet sie von anderen englischen Städten wie London selbst, denn im Meer zu baden, ist in diesem Teil der Welt keine Selbstverständlichkeit!
Erwarte aber kein warmes Wasser und keine karibischen Strände: Man muss realistisch bleiben, und der Brighton Beach kann es mit den Malediven sicher nicht aufnehmen.
Der "Sand" ist nämlich in Wirklichkeit ein Streifen aus Kieselsteinen von besonders rötlicher Farbe, und das Wasser ist oft deutlich kälter, als wir es gewohnt sind. Der Ärmelkanal ist schließlich nicht gerade für Wärme bekannt. Im Gegenteil: Nur die Gegend um Bournemouth entkommt dem und genießt ein völlig anderes Klima!
In Brighton scheint die Sonne dagegen nicht allzu oft, du hast also nicht viele Gelegenheiten, braun zu werden.
Trotz alledem ist der Brighton Strand bei den Einwohnern der Stadt besonders beliebt, und vor allem seine Strandpromenade ist sehr lebendig.
Hier findest du zahlreiche Pubs, in denen du dich auf ein Bier niederlassen und Fish and Chips essen kannst, wie ein echter Engländer, sowie Veranstaltungen und Konzerte, die im Sommer organisiert werden.
Ein sehr verbreiteter Brauch ist es, am Brighton Beach abendliche Barbecues zu veranstalten.
Das sind sie also, die fünf Sehenswürdigkeiten, die du in Brighton besuchen solltest, um voll in die Kultur dieser überraschenden englischen Stadt einzutauchen: Mit seiner ansteckenden Fröhlichkeit wird das London am Meer dein Herz ganz sicher schon am ersten Tag deines Urlaubs erobern.
Was man in Brighton machen kann: Verliere dich in den Lanes
Jetzt, wo du ein paar Orientierungspunkte hast, kannst du damit beginnen, deine Route für Brighton in einer ganz bestimmten Reihenfolge zu planen.
Stell dir nun vor, du startest am Clock Tower und gehst in Richtung Royal Pavilion: Pass auf, denn unterwegs könntest du dich in den Lanes verlieren!
Was ist das? Sehr enge Gassen, ein bisschen wie die Gässchen von Genua: Ein Spaziergang hier vermittelt dir die wahre Atmosphäre von Brighton, das als Fischerstadt begann, in der diese Art von Aufbau wegen des Fischmarkts wichtig war.
Heute sind die Lanes natürlich aus ganz anderen Gründen belebt: Sie sind nämlich Einkaufsstraßen, irgendwo zwischen bohemienhaft und schick.
Der luxuriöseste Teil ist eigentlich der südliche Bereich, mit großen und weltbekannten Marken. Die North Laine dagegen ist der beliebteste und charakteristischste Teil.
Zu bestimmten Zeiten des Jahres sind die Lanes wirklich voll, mit Einheimischen und Touristen auf der Suche nach dem besten Souvenir für zu Hause: Die Atmosphäre, die du hier einatmest, ist die einer warmen und aufrichtigen Stadt, in der du dich wohl und wie zu Hause fühlen kannst.