Do und does sind also zwei sehr wichtige Verben, die in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden. Wir nutzen sie vor allem für:
Fragen bilden: Im simple present werden Fragen mit den meisten Verben mithilfe der Hilfsverben do oder does gebildet. Einige Fragen brauchen jedoch kein do oder does (zum Beispiel mit be, mit Modalverben oder wenn who/what das Subjekt ist).
Beispiele:
- Do you know him?
- Does he come with us? → Is he coming with us?
Verneinungen bilden: Auch die verneinte Form braucht das Verb do, das hier als "don't" (do + not) oder "doesn't" (does + not) erscheint.
Beispiele:
- No, I don't know him.
- No, he doesn't come with us.
Kurzantworten bilden: Dank des Hilfsverbs müssen wir nicht den ganzen Satz wiederholen, um zu antworten, sondern können Kurzantworten bilden.
Beispiele:
- No, I don't.
- Yes, I do.*
- No, he doesn't.
- Yes, she does.
*Dieser Satz kann im richtigen Zusammenhang auch "Ich will" bedeuten: Es ist die klassische Antwort, die man bei der Trauung beim Eheversprechen gibt! (Im Deutschen: "Ja, ich will.")
Positive Sätze betonen: Zwar seltener und nicht so notwendig wie in den anderen Fällen, aber im Englischen können wir do und does auch verwenden, um positive Aussagen zu betonen.
Beispiele:
- You don't like tea, do you? I do like tea! → Du magst keinen Tee, oder? Doch, ich mag Tee!
- I do believe you're right. → Ich glaube wirklich, dass du recht hast.