So schreibst du eine E-Mail auf Englisch

Wer eine informelle E-Mail auf Englisch schreibt, hat Zeit zum Nachdenken, und der Aufbau ist einfacher als bei einem förmlichen Brief.
 

Einem Freund oder einer Freundin auf Englisch zu schreiben, ist eine der schönsten Arten, die Sprache zu üben. Anders als bei einer schnellen WhatsApp-Nachricht hast du bei einer E-Mail Zeit, in Ruhe zu formulieren. Eine E-Mail an einen Freund ist locker und herzlich, folgt aber trotzdem einem einfachen Aufbau, an dem du dich orientieren kannst. In diesem Ratgeber zeigen wir dir diesen Aufbau, geben dir ein vollständiges Beispiel und stellen dir nützliche Formulierungen vor. So kannst du ganz entspannt eine freundliche, natürlich klingende E-Mail auf Englisch schreiben.

Wozu dient eine persönliche E-Mail?

Bei einer E-Mail an einen Freund geht es darum, in Kontakt zu bleiben. Du erzählst deine Neuigkeiten, fragst nach seinen und hältst die Verbindung lebendig.

Der Ton ist deshalb entspannt und persönlich, fast so, als würdet ihr euch gegenüber sitzen.

Anders als ein Gespräch oder eine Textnachricht hat eine E-Mail trotzdem eine erkennbare Form. Wenn du dich daran hältst, wird deine Nachricht klar und leicht zu beantworten.

Der Aufbau einer informellen E-Mail auf Englisch

Eine persönliche E-Mail besteht aus denselben Grundbausteinen wie ein Brief.

  • Betreff (Subject line): ein paar Worte, die zeigen, worum es in der E-Mail geht, und oft Lust aufs Lesen machen.
  • Anrede (Greeting): ein freundlicher Einstieg, meist "Hi" oder "Hey" plus Vorname.
  • Einleitungssatz (Opening line): ein Satz, der das Eis bricht, etwa die Frage, wie es geht, oder ein Verweis auf euer letztes Gespräch.
  • Hauptteil (Body): der Grund, warum du schreibst, also deine Neuigkeiten, Fragen oder ein Vorschlag.
  • Schlusssatz (Closing line): ein herzlicher Ausklang, oft mit Vorfreude aufs Wiedersehen oder auf eine Antwort.
  • Verabschiedung (Sign-off): eine kurze Grußformel wie "Take care", "Best" oder "Cheers".
  • Name: Unterschreibe mit deinem Vornamen oder dem Spitznamen, den ihr füreinander benutzt.

Beispiel: E-Mail an einen Freund auf Englisch

Hier schreibt Emily ihrem Freund John, mit dem sie länger nicht gesprochen hat, und macht ihm einen Vorschlag.

Subject: Catching up!

Hi John,

I hope you're doing well. It's been a while since we last talked, and I thought it would be nice to catch up.

How have you been? I've been quite busy with work lately, but I finally have some free time this weekend and thought of you. Do you remember the trip we talked about last summer? I'm thinking of finally going next month. Would you still be interested in joining?

I'd also love to hear how the new job is going. Have you settled in well?

Let's plan something soon, maybe grab a coffee next week? Let me know when you're free.

Take care, Emily

Das Beispiel Schritt für Schritt

In Emilys E-Mail lässt sich jeder Baustein leicht erkennen:

  • Der Betreff ("Catching up!") zeigt John, was ihn erwartet.
  • Die Anrede ist ein einfaches "Hi John".
  • Der Einleitungssatz bricht das Eis und fragt, wie es ihm geht.
  • Der Hauptteil kommt zur Sache: die Reise, zu der sie ihn einladen möchte, und die Frage nach seinem neuen Job.
  • Der Schlusssatz schlägt ein Treffen auf einen Kaffee vor, die Verabschiedung lautet "Take care", und als Name steht einfach "Emily".

Nützliche Formulierungen für deine englische E-Mail

Diese bewährten Formulierungen solltest du für jeden Baustein parat haben:

BausteinNützliche Formulierungen
AnredeHi [Name], Hey [Name], Dear [Name]
EinleitungssatzI hope you're doing well; It's been a while; How have you been?
SchlusssatzLooking forward to hearing from you; Let's catch up soon; Write back when you can
VerabschiedungTake care; Best; Cheers; All the best; Speak soon

Tipps für einen natürlichen Ton

Schon kleine Entscheidungen sorgen dafür, dass deine E-Mail freundlich klingt:

Verwende lockere Alltagssprache und kurze Sätze. Nutze außerdem Kurzformen wie "I'm", "you're" und "can't", denn sie klingen im Englischen ganz natürlich.

Formuliere einen klaren Betreff, gern auch einen verspielten, der deinen Freund neugierig macht: "Catching up after a long time!", "Exciting news to share!" oder "Weekend plans?".

Und ein, zwei lockere Redewendungen machen deine E-Mail herzlich, zum Beispiel "I can't wait to catch up" oder "It was such fun last time we met".

Vor allem gilt: Überleg dir zuerst, was du sagen möchtest, und schreib es dann in deinen eigenen Worten.

Zusammenfassung

Eine E-Mail an einen Freund auf Englisch ist informell, hat aber trotzdem einen klaren Aufbau: Betreff, Anrede, ein lockerer Einstieg, der Hauptteil mit deinen Neuigkeiten oder deinem Vorschlag, ein herzlicher Schlusssatz, eine Verabschiedung und dein Name. Bleib im Ton entspannt, nutze Kurzformen und greif auf ein paar bewährte Formulierungen zurück.

Übe mit einem echten Freund oder einer Freundin, und du verbesserst dein schriftliches Englisch, während ihr in Kontakt bleibt. Noch schneller geht es mit einem Sprachkurs bei SPRACHCAFFE.

FAQ

Mit einer freundlichen Anrede wie "Hi Anna," oder "Hello Tom,". Informelle E-Mails sind herzlich und locker, förmliche Einstiege wie in Geschäftsmails brauchst du hier nicht.

Anrede, Einleitungssatz (oft ein Dankeschön oder die Frage, wie es geht), die wichtigsten Neuigkeiten, eine freundliche Frage zum Schluss und eine Verabschiedung wie "Take care" oder "See you soon".

Mit einer lockeren Grußformel und deinem Namen, zum Beispiel "Speak soon, Sam" oder "Lots of love, Mia". Der Ton bleibt durchgehend herzlich und persönlich.

Sie ist locker und persönlich und nutzt Kurzformen und Alltagsausdrücke. Den förmlichen Aufbau und die Sprache von Geschäftsmails lässt sie weg, ähnlich wie im persönlichen Gespräch.

Ein Sprachkurs im Ausland verbindet Schreibübungen mit echten Gesprächen.

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