5 Tipps, wie eine Sprachreise der Karriere wirklich hilft!

Sie wollen interkulturelle Erfahrungen sammeln und sich weiterbilden? Eine Sprachreise bietet die Möglichkeit, den eigenen Horizont sowohl fachlich als auch persönlich zu erweitern. Durch eine gute Vorbereitung und ein bisschen taktisches Geschick kann zusätzlich Ihre Karriere davon profitieren. Mit diesen fünf Ratschlägen haben Sie dabei eine erfolgreiche Strategie zur Hand.

1. Vorab genau informieren.


Wir haben es bestimmt alle schon oft gehört und sind mittlerweile selbst davon überzeugt: Vorbereitung ist die halbe Miete. So abgedroschen der Satz zwar klingt, so wahr ist er gleichzeitig – das gilt auch für eine Sprachreise, wenn sie der Karriere nutzen soll. Je mehr Sie sich im Vorfeld mit der Planung und dem Ziel einer Sprachreise auseinandersetzen, desto besser können Sie die richtige Reise für sich wählen.

Überlegen Sie sich deswegen im Vorfeld folgende Punkte:

•    Welche Sprache will ich verbessern oder lernen?
•    Welche Länder favorisiere ich?
•    Wie lange habe ich Zeit?
•    Wie viel Budget habe ich zur Verfügung?
•    In welchen Umfang möchte ich lernen, z. B. mehr Sicherheit im Umgang mit der Sprache oder sogar ein neues Sprachlevel erreichen?
•    Was ist mir außerdem wichtig, z. B. Gruppengröße, Alter der anderen Teilnehmer, Unterkunft, Angebote außerhalb des Unterrichts, etc.

Können Sie diese Punkte für sich abklären, kann der Anbieter auch bessere Angebote für Sie finden. Bei der Beratung oder Ihrer Reise-Recherche sollten Sie dann darauf achten, wie genau der Anbieter Sie über die Inhalte der Sprachreise informieren kann. Wenn Sie z. B. eine Sprachreise machen möchten, um Ihr Englisch in einem wirtschaftlichen Kontext zu verbessern (Business Englisch), sollte die Gruppe aus Teilnehmern bestehen, die wie Sie im Arbeitsleben stehen. Der Unterricht sollte darüber hinaus anwendungsbezogen sein, indem z. B. Präsentationen und Diskussionen geübt werden.

2. Den richtigen Zeitpunkt wählen.

Haben Sie die Informationen zu Ihrer Sprachreise gesammelt, spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Natürlich können Sie Ihre Sprachreise als Urlaub sehen und diese irgendwann im Jahr machen. Für die Karriere gibt es jedoch zwei Möglichkeiten, eine Sprachreise gewinnbringend einzubauen:

1. Im Beruf, wenn Sie eine Beförderung oder eine neue Position anstreben.
2. Zwischen zwei Berufen, wenn Sie sich in einer Übergangszeit befinden.

Möglichkeit 1

Sie stehen fest im Beruf und möchten in den nächsten sechs Monaten eine neue Position besetzen oder eine Beförderung anstreben. Natürlich werden Sie diesen Wechsel mit Ihren bisherigen Leistungen begründen. Hat Ihre angestrebte Position einen internationalen Bezug –  z. B. durch einen englischsprachigen Kunden oder ein Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien – bietet sich eine Sprachreise im Vorfeld an. Dabei können Sie diese als Bildungsurlaub beantragen. Bei der Absprache mit Ihrem Chef können Sie deutlich machen, dass Ihnen Weiterbildung ebenso wie eine gute Kundenbindung wichtig sind – und was eignet sich dafür besser, als den spanischen Ansprechpartner mit landestypischen Redewendungen zu überzeugen? Haben Sie das Gefühl, Ihre Vorgesetzten sind offen für Ihre Argumente, können Sie im Gespräch auch interne Aufstiegsmöglichkeiten bzw. die Position, die Sie im Auge haben, ansprechen und deutlich machen, dass Sie sich durch die Sprachreise hierfür weiterqualifizieren wollen.

Möglichkeit 2

Sie sind auf Arbeitssuche oder befinden sich in der Übergangszeit zwischen Ihrer alten und einer neuen Stelle. In beiden Fällen gilt, dass Sie durch eine Sprachreise die Übergangszeit nicht nur für sich sinnvoll nutzen, sondern auch gleichzeitig Ihre Motivation und Engagement verdeutlichen. Zwar muss eine Nichtbeschäftigung unter drei Monaten nicht im Lebenslauf angegebene werden – diese Lücke zu füllen macht sich jedoch gut. Sollten Sie Arbeitslosengeld beziehen, müssen Sie mit Ihrem zuständigen Betreuer absprechen, inwieweit die staatliche Unterstützung weiterbezogen werden kann. Bestimmte Weiterbildungen werden auch teilweise vom Arbeitsamt erstattet. Ein Gespräch kann sich also lohnen.

3. Frühzeitig kümmern und abklären.

Haben Sie Ihre Sprachreise ins Auge gefasst und einen festen Termin, geht es an die organisatorische Feinarbeit, die Sie im Grunde genommen auch für jeden Urlaub machen müssen. Tragen Sie Ihre Abwesenheit auf der Arbeit in den entsprechenden Kalender, kümmern Sie sich um eine Urlaubsvertretung und machen Sie, wenn nötig, eine Übergabe. Ist alles auf der Arbeit im Vorfeld geklärt, haben Sie nicht nur ein besseres Gefühl, wenn Sie in den Urlaub starten, sondern können auch entspannter zurückkommen, wenn nicht gleich ein Postfach voller unerledigter Aufgaben auf Sie wartet.

Vor der Reise selbst gilt es folgende Punkte abzuklären:

•    Für Sprachreisen in die USA müssen Sie das Visum sechs bis acht Wochen vor Abreise beantragen.
•    Achten Sie darauf, dass Ihr Personalausweis bzw. Reisepass gültig ist.
•    Informieren Sie sich, ob Sie eine Unterkunft selbst buchen müssen oder ob Sie bei einer Gastfamilie oder in einer sonstigen Unterkunft wie Apartment, Hotel o.ä unterkommen.
•    Buchen Sie Ihre An- und Abreise.
•    Informieren Sie sich über mögliche Impfungen, die empfohlen werden (z. B. Tollwut).
•    Soweit Sie in der EU vereisen, fallen keine Roaming-Gebühren mehr an (außer für Nicht-EU-Länder). Das heißt, Sie müssen sich keine extra Handykarte holen.

4. Neue Kontakte knüpfen und halten.

Hat Ihre Sprachreise angefangen, werden Sie die anderen Teilnehmer durch den Unterricht und Veranstaltungen danach kennenlernen. Ist der Sprachkurs für Berufstätige ausgerichtet, können Sie wertvolle Kontakte knüpfen. Das Stichwort ist hier, wie Sie sich schon denken können, Networking. Versuchen Sie dabei eine natürliche Mischung zwischen Arbeitsthemen und privaten Themen einzuhalten, nicht das die anderen Teilnehmer das Gefühl haben, Sie ziehen eine Vertriebsstrategie für Ihr Unternehmen durch. Oder nutzen den Bildungsurlaub mehr zur Kundenanwerbe anstatt die Sprache zu lernen. Sehr unsympathisch ist es außerdem, wenn Sie während des Unterrichts telefonieren oder E-Mails beantworten, weil Ihr Kollegen „ja nicht ohne Sie können“. Wer im Vorfeld seinen Bildungsurlaub gut geplant hat und auch einmal Kontrolle abgeben kann, muss nicht 24/7 erreichbar sein. Möchten Sie mit den neu gewonnenen Bekanntschaften nach dem Bildungsurlaub in Kontakt bleiben, können Sie entweder Visitenkarten und E-Mail-Adresse austauschen oder Sie vernetzen sich in Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn.

5. Kenntnisse gekonnt im Lebenslauf angeben.

Ist der Bildungsurlaub vorbei und Sie wieder in der Heimat, sollten Sie Ihre Reise nachbereiten. Sie können vorschlagen, Ihren Kollegen in einer Präsentation von Ihrem Erlebnis zu erzählen oder einen kurzen Bericht zu schreiben, der im Intranet oder auf der Firmenhomepage veröffentlicht wird. Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern Fortbildungsmöglichkeiten eröffnet, kann damit sein Personalmarketing bewerben. Für nachfolgende Bewerbungen sollten Sie Ihr Sprachenzertifikat in Ihre Bewerbungsunterlagen einbinden. Auch Ihren Lebenslauf können Sie anpassen und dabei Ihre Sprachkenntnisse in der Bewerbung angeben. So profitieren Sie nicht nur kurzzeitig, sondern auch langfristig von Ihrer Sprachreise.


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