Spanische Wortarten im Überblick

Wortarten sind die Bausteine jedes spanischen Satzes: Substantive, Pronomen, Verben, Adjektive und die Präpositionen, die alles verbinden. Wer die spanische Grammatik sicher beherrschen will, fängt genau hier an.

Vieles kennst du aus dem Deutschen, einiges funktioniert aber anders: Das Spanische hat nur zwei grammatische Geschlechter, lässt das Personalpronomen meist weg und kennt für "sein" gleich zwei Verben.

Thema Worum es geht Warum es für Deutschsprachige knifflig ist Beispiel
Substantive und Artikel Jedes Substantiv ist maskulin oder feminin, der spanische Artikel richtet sich danach Es gibt kein Neutrum, und das Genus weicht oft vom Deutschen ab el libro (das Buch) / la mesa (der Tisch)
Personalpronomen Die Subjektpronomen für „ich", „du", „er" und so weiter Sie fallen meist weg, weil die Verbendung die Person schon verrät (Yo) hablo español. (Ich spreche Spanisch.)
Ser und estar Zwei Verben, wo das Deutsche nur „sein" hat Die Wahl verändert die Bedeutung, nicht nur den Stil Es aburrido. (Er ist langweilig.) / Está aburrido. (Er langweilt sich.)
Reflexive Verben Verben mit Reflexivpronomen, im Infinitiv an der Endung -se erkennbar Viele sind auch im Deutschen reflexiv, manche aber nicht levantarse (aufstehen)
Modalverben poder, deber, querer, saber und soler für Können, Müssen, Wollen und Gewohnheiten soler hat im Deutschen kein direktes Gegenstück Suelo desayunar a las ocho. (Ich frühstücke normalerweise um acht.)
Adjektive, Komparativ und Superlativ Angleichung, Stellung und Steigerung Adjektive stehen meist hinter dem Substantiv und passen sich in Genus und Numerus an una casa blanca (ein weißes Haus)
Por und para Zwei Präpositionen, die oft beide mit „für" übersetzt werden Hinter einem deutschen Wort stecken zwei spanische mit eigener Logik Gracias por todo. (Danke für alles.) / Es para ti. (Das ist für dich.)

Alle Wortarten der spanischen Grammatik

  • Substantive und Artikel: warum jedes Substantiv maskulin oder feminin ist und wie sich der spanische Artikel danach richtet.
  • Personalpronomen: die Subjektpronomen für "ich", "du", "er" und warum das Spanische sie oft weglässt.
  • Ser und estar: die beiden spanischen Verben für "sein" und wann du welches verwendest.
  • Reflexive Verben: Verben mit Reflexivpronomen, erkennbar an der Endung -se.
  • Modalverben: poder, deber, querer, saber und soler für Können, Pflicht, Wunsch und Gewohnheit.
  • Adjektive, Komparativ und Superlativ: Angleichung, Stellung und Steigerung spanischer Adjektive.
  • Por und para: die zwei Präpositionen, die im Deutschen oft beide "für" heißen.